„Selbstfürsorge für Suchttherapeuten“

Eine einfühlsame Haltung ist nicht einfach immer da – sondern entsteht immer wieder, wenn wir gut für uns sorgen und uns selber nähren“ (Marshall B. Rosenberg)

Als Berater und Behandler von Abhängigkeitserkrankten gehört es zu unserem Alltag, dem Klienten die Bedeutung einer ausreichenden Selbstfürsorge und einen guten Umgang mit seinen mentalen und körperlichen Ressourcen zu vermitteln. Wie sieht es aber aus, wenn es um unsere eigenen Kräfte geht? Wie gehen wir mit diesen um?

Gerade Menschen mit Suchtproblemen werden im Beratungs- und Behandlungskontext immer wieder als  besonders herausfordernd erlebt. Fehlende Veränderungsmotivation, Rückfälle, passive Veränderungserwartungen, die Externalisierung von Verantwortung, das Austesten der Grenzen: All das verlangt auch vom professionellen Suchthelfer Energie und eine gute psychische Stabilität. Im Gegensatz dazu sind es aber gerade die Menschen in helfenden Berufen, die es sich oft selbst nicht zugestehen, ihre eigenen Bedürfnisse wichtig zu nehmen. Dabei sprechen neben dem Schutz der eigenen Ressourcen auch Vorteile für die Behandlung und den Patienten dafür, die regelmäßige Selbstfürsorge im Berufsalltag stärker zu integrieren.

Themen des Vortrags sind deshalb die Bedeutung von Selbstfürsorge im Berufsalltag mit suchtkranken Klienten sowie ein Überblick über hilfreiche Strategien , die sich bei den Herausforderungen mit dieser Klientel besonders bewährt haben.

Ansprechen wollen wir alle Menschen, die sich professionell mit der Beratung und Behandlung von Suchtkranken auseinandersetzen: z.B. Mitarbeiter in betrieblichen Sozialdiensten, in Suchtberatungsstellen und bei Krankenkassen, aber auch Krankenpfleger, Ärzte und Psychotherapeuten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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