Patientenstimmen

.... letztendlich habe ich mich entschieden (Anm. d. Verfassers: Zu einer ambulanten Therapie) weil ich in meinem familiären Umfeld bleiben kann und weil die Angehörigen in Gespräche miteinbezogen werden können.

.... es ist ... Therapie im „Alltagsleben“, ohne Kasernierung. Man erhält Hilfe im Alltag, bei Problemen.

... ich hatte den Wunsch, die „Dinge“ zu ändern, Und ich wusste, ich muss eine „Erblast“ verhindern...

Während der Entgiftung hatte ich die Erkenntnis: Es ist keine Schande, die Hilfe anderer zu suchen, da man nicht jedes Problem allein lösen kann (mein Auto repariere ich schließlich auch nicht selbst, ohne dass ich mich dafür schäme).

... als ich mich in einem Rückfallstadium wiederfand, wurde uns klar, ich muß sofort etwas unternehmen. Ich hatte die Warnsignale nicht beachtet: Immer im „roten“ Bereich gedreht, solange bis alle Reserven aufgebraucht waren. Der erste Schluck zum Wohlfühlen war nicht weit. Mit Bitte um Hilfe ...

... gute, freundliche und behütende Aufnahme.

Ich denke sehr gerne an die Zeit in der KPB zurück. Zugegebenermaßen habe ich diese damals zum Teil als sehr anstrengend, nervig und manchmal sogar richtig lästig empfunden. .... Ich habe es geschafft, um mittlerweile 2 Jahre und 10 Monate vollkommen trocken zu leben.