FAQ

Wir behandeln die Abhängigkeitserkrankung nach unserem langjährig bewährten Behandlungskonzept. Der Patient bleibt dabei in seinem sozialen Umfeld. Berufsausübung, Kindererziehung und andere Tätigkeiten, die eine tägliche Präsenz erfordern, werden somit nicht eingeschränkt. Vielmehr kann der Patient die Abstinenz in seiner angestammten Umgebung erproben und festigen. Die Lösung auftretender Probleme wird so zum Bestandteil der Therapie.

Frage:  Welche Aussichten auf Behandlungserfolg habe ich, auch im Vergleich zu stationären Therapieformen?

Antwort: Die therapeutische Arbeit der Einrichtung wird seit geraumer Zeit wissenschaftlich begleitet und in ihrem Erfolg bewertet. Hierbei hat sich herausgestellt, dass die Effizienz der ambulanten Therapie der Alkoholkrankheit mindestens auf dem Niveau von gut geführten stationären Einrichtungen liegt.
Nähere Informationen hierzu unter Begleitforschung

Frage: Ist mein Arbeitsplatz gefährdet, wenn mein Arbeitgeber von meiner Abhängigkeitserkrankung erfährt?

Antwort: Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit sind anerkanntermaßen Erkrankungen (dies betrifft mittlerweile auch die Glücksspielsucht). Kündigungsgrund ist nicht die Tatsache der Erkrankung, sondern die fehlende Bereitschaft zur Behandlung und die Beeinträchtigung der Arbeitsqualität, die sich hieraus ergibt.
Unsere Erfahrung zeigt, dass Arbeitgeber Initiativen der Betroffenen durchweg begrüßen und unterstützen.

Frage: Wie reagieren meine Freunde und Verwandten, wenn ich Ihnen sage, dass ich eine Entwöhnungstherapie mache?

Antwort: Viele von einer Abhängigkeitserkrankung betroffene Menschen erliegen dem Irrtum, dass ihrem Umfeld die Erkrankung mit ihren Folgen verborgen geblieben ist. Dieses Umfeld ist in der Regel mit der Thematisierung des Alkoholismus, der Medikamentenabhängigkeit oder des süchtigen Glücksspielens überfordert und schweigt deshalb. Das Bekennen zur Krankheit und die Bereitschaft zur Behandlung werden daher nicht, wie von vielen Patienten zunächst vermutet, als Willensschwäche, sondern als Schritt in eine „Zukunft in Normalität“ gewertet und mit Erleichterung aufgenommen.

Frage: Gehe ich irgendeine Verpflichtung ein, wenn ich mich zu einem Erstgespräch einfinde?

Antwort: Das Erstgespräch bei einem Arzt oder Therapeuten in der Einrichtung ist völlig unverbindlich und dient der Diagnosestellung, der Erläuterung des Krankheitsbildes und der Information der Patienten über die Behandlungsmöglichkeiten und ihre Rahmenbedingungen.

Frage: Wer trägt die Kosten der Behandlung?

Antwort: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die ambulante Entzugsbehandlung bei Alkoholabhängigkeit und die Motivationszeit für alle rehabilitierungsbedüftigen Abhängigkeitserkrankungen, für die die KPB die Anerkennung besitzt.
Die DRV Bund (ehemals BfA)  in Berlin, die DRV Bayern Süd (ehemals LVA Oberbayern) sowie die DRV Knappschaft sind primäre Kosten- und Leistungsträger für die Rehabilitationszeit, bei entsprechender Zuständigkeit auch die gesetzlichen Krankenkassen.
Für Beamte ist die Behandlung beihilfefähig. Für Privatversicherte besteht im Einzelfall die Möglichkeit der Kostenübernahme.

Frage: Wie schnell kann ich einen Termin für ein Erstgespräch erhalten und wann kann ich in die Behandlung einsteigen?

Antwort: Wenn sich der Patient zu einem Erstgespräch entschlossen hat, kann dieses nach telefonischer Vereinbarung innerhalb weniger Tage stattfinden. Der Therapiebeginn ist jederzeit möglich.